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Israel – tolles Reiseziel mit super Küche

Obwohl Israel ein im Vergleich zum Rest der Welt ein sehr junges Land ist, leben schon seit Jahrtausenden Menschen in dieser Region. Heiß umkämpft war das Gebiet an der Mittelküste schon jeher. Als Urlaubsland begeistert mich Israel immer wieder aufs Neue. Ich verbrachte schon öfter kurze Aufenthalte dort und war jedes Mal von der Freundlichkeit der Bewohner beeindruckt. Hier lernt man bei jedem Besuch nette Leute kennen. Was mich an Israel so begeistert, ist die vielfältige Landschaft. Egal ob du am liebsten eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abklapperst oder lieber einen traumhaften Urlaub am Meer verbringen möchtest, hier findest du garantiert den richtigen Ort für deine Traumreise. Allerdings solltest du dich vor der Abreise über die Wetterbedingungen informieren.

Wann ist die beste Reisezeit für Israel?

Diese Frage kann ich dir nicht in einem Satz beantworten, weil sich Israel von der Mittelmeerküste zum Schwarzen Meer erstreckt und überall ein anderes Klima herrscht. Außerdem kommt es darauf an, ob du zum Sightseeing oder zum Baden nach Israel reist. Das Land erstreckt sich von Norden nach Süden und es gibt verschiedene Klimazonen. Am Mittelmeer herrscht, wie du sicher vermutest, mediterranes Klima, im Westen geht es sogar in subtropische Bedingungen über. Das bedeutet, dass man sich auf heiße Sommer und milde, aber feuchte Winter einstellen kann. Im Süden bist du kurz gesagt in der Wüste. Für das ganze Jahr gilt: Der Jänner ist der nasseste Monat. Für Ausflüge oder Badeurlaub also nicht zu empfehlen.

Hier die Klimadaten von einigen Top Touristikzielen kurz zusammengefasst:

  • Tel Aviv: von Mai bis November fällt praktisch kein Regen, dafür freust du dich auf angenehme 26 bis 31 Grad. Das Wasser ist im August und September mit 27 Grad am wärmsten
  • In den Bergen, wo auch Jerusalem liegt, ist es generell kühler und auch feuchter. Trocken hast du es am ehesten von Juni bis September, dann lacht auch für bis zu 12 Stunden am Tag die Sonne vom Himmel. Von Dezember bis März fällt hier die Temperatur während der Nachtstunden auf unter 10 Grad
  • In Haifa im Norden hast du es wie in den südlichen Mittelmeerländern Europas. Besonders sonnenreich sind die Monate Mai bis September. Im Frühherbst fühlst du dich im bis zu 28 Grad warmen Meer fast wie in der Badewanne
  • Ganz im Süden in Eilat wird es im Juli und August mit über 40 Grad richtig heiß. Kein Wunder, der Ort liegt auch am südlichen Ende der Negev-Wüste. Regen fällt in dieser Region sowieso wenig, hier hat es auch im Winter oft mehr als 20 Grad.

Auf Besichtigungstour in Israel

Wenn du nach Israel reist, würde ich dir neben einem reinen Strandurlaub auch die Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten empfehlen. Das Land zeichnet sich mit einer atemberaubenden Vielfalt aus. In der Hauptstadt Tel Aviv hat es sich für mich bewährt, mich von Einheimischen herumführen zu lassen. Mit ihnen tappst du nicht in die typischen Touristenfallen und lernst Land und Leute von einer ganz anderen Seite kennen. Mir persönlich machen Menschenmassen nichts aus, daher fühle ich mich in den engen Gassen in Old Jaffa besonders wohl. Interessante Gerüchte erwarten dich auf den farbenfrohen Märkten. Am Carmel Market zum Beispiel gibt es ein sensationelles Angebot an frischem Obst und Gemüse. Wenn du für zu Hause orientalische Gewürze einkaufen möchtest, kann ich dir den Lewinsky Market empfehlen. In Jerusalem begleitet dich die faszinierende Geschichte auf Schritt und Tritt. Völlig zurecht, wie ich finde, wurde die Altstadt von der UNESCO als Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Was dir beim Stadtspazierhang genauso wie mit gleich auffällt, sind sicher die unzähligen Tore und Türme in der Stadt. Weltberühmt ist die 400 Meter lange Klagemauer.

Essen gehen in Israel

Egal ob ich in der Stadt oder am Strand unterwegs bin, ich kehre immer in regionalen Restaurants ein. Die israelische Küche spricht meiner Meinung nämlich viele Sinne an: Die Mahlzeiten werden kunstvoll angerichtet, der Duft steigt dir schon beim Betreten des Lokals in die Nase und vom sensationellen Geschmack bin ich sowieso überzeugt. Das außergewöhnlichste Lokal in ganz Israel habe ich übrigens am Strand des Toten Meeres gefunden. Hier befindet sich nämlich die tiefst gelegene Bar der Welt mehrere Hundert Meter unter dem Meeresspiegel. Das Tote Meer ist überhaupt einen ganzen Urlaub wert, durch den hohen Salzgehalt des Wassers kannst du dich hier einfach auf dem Wasser treiben lassen. Besonders gut gefällt mir in Israels Lokalen, dass du dich einfach selbst bedienst. Es wird nicht wie bei uns alles auf einen Teller gepappt, ganz im Gegenteil. Alles was man bestellt, wird in der Mitte des Tisches platziert und jeder greift bei dem zu, was ihn am meisten anspricht. Eine sehr soziale Art, seine Mahlzeit einzunehmen, wie ich finde. Außerdem hast du die Möglichkeit, von vielen verschiedenen Speisen zu kosten.