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Schießsport – eine Herausforderung

Zugegeben das Hantieren mit Waffen ist schon immer ambivalent besetzt. Allerdings vergessen viele in all den Diskussionen, dass es sich beim Schließen um eine richtige Sportart handelt. Es geht nicht darum, alles was sich im Umkreis bewegt abzuknallen. Meine bisherige Erfahrung sammelte ich im sicheren Rahmen von Schließständen. Dabei lernte ich viel über mich selbst. Diese Sportart ist bei weitem keine Erscheinung der modernen Zeit. Ganz im Gegenteil, das Bestreben ein fernes Ziel zu treffen, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst.

Schießsport – seit Jahrhunderten etabliert

Meine Erfahrungen mit dem Schießen habe ich vorwiegend in den USA gesammelt. Hier hast du die Möglichkeit, an den Schließständen diverse Modelle zu testen. Du wirst dir nur denken, was ist wohl so schwierig dabei? Schießen ist schwerer als es aussieht. Gerade mit großen Kalibern umzugehen, ist für einen Laien wie mich eine große Herausforderung. Ich kann dir nur empfehlen, einen Kurs zu besuchen oder dich von einem Fachmann einschulen zu lassen. Ein Instruktor gibt dir wertvolle Tipps und zeigt dir den sicheren und richtigen Umgang mit der Waffe. Schießen als Sport blickt in Europa auf eine lange Tradition zurück. Schon zur Zeit der Bürgerwehren im Mittelalter maß man seine Treffsicherheit mit anderen. Der erste Beleg für echte Wettkämpfe stammt aus dem Jahr 1442. Dann wurde im Schweizer Zürich ein Schützenbewerb abgehalten. Im Laufe der Jahrhunderte etablierte sich der Sport im Vereinswesen. 1896 war das Schießen zum ersten Mal eine olympische Disziplin. Es gab zwei Bewerbe für Gewehre und drei für Pistolen. Die Vereine haben sich heute an den Schießständen in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt angesiedelt. Wenn du dich dafür interessierst, das Schießen einmal auszuprobieren, findest du sicher kompetente Ansprechpartner in deiner Nähe.

Was macht für mich die Faszination Schießen aus?

Wer mich kennt, weiß, dass ich mich gerne sportlich verausgabe. Dabei geht es aber im Schießsport nicht, hier zählen ganz andere Werte. Du musst wirklich ganz bei dir sein, fokussiert auf deine Aufgabe, um beim Schießen Erfolg zu haben. Außerdem musst du dich in Geduld üben. Im richtigen Moment die Waffe abzufeuern, auch wenn du auf Scheiben und nicht auf bewegte Objekte zielst. Oberste Konzentration ist gefragt, beim Schießen vergesse ich alles andere um mich herum. Egal welche Sorgen mich auf dem Weg zum Schießstand noch plagten, mit dem Gewehr oder Revolver in der Hand ist alles vergessen. Mentale Stärke ist, worauf es im Schießsport wirklich ankommt. Ein Gewehr mit großem Kaliber zu handhaben, ist gar nicht so einfach, wie du vielleicht denken möchtest. Nicht zu vergessen ist der Rückstoß, der dich erwartet sobald das Gewehr losgeht. Die Zielscheiben befinden sich in einer Entfernung von bis zu 100 Meter. Kaum vorstellbar, wie man dann den kleinen Punkt in der Mitte der Scheibe treffen soll. Frei stehend mit einem großen Kaliber abzufeuern, bedarf überhaupt größter Anstrengung. Du musst im wahrsten Sinne des Wortes ein ruhiges Händchen haben. Jede Anspannung, jede Aufregung wird spürbar. Ich finde, dass Schießen eine gute Möglichkeit ist, um sich in den Zustand höchster Konzentration zu versetzen. Diese Eigenschaft benötigst du so oft in deinem täglichen Leben, doch oft sind wir von Kleinigkeiten abgelenkt. Am Schießstand gibt es im Prinzip nur dich, deine Waffe und die Schießscheibe. Probiere es selbst mal aus und du wirst überrascht sein, welche Fähigkeiten der richtige Schuss erfordert.