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Urlaubsparadies Abaco – kultig speisen und schwimmen mit Schweinen

Wenn ich mich auf meinen Reisen um die Welt befinde, suche ich das ganz besondere Abenteuer und begebe mich dazu am liebsten in exotische Gebiete. Dabei muss es nicht immer um hohe Geschwindigkeiten und/oder das Erleben von Adrenalinkicks gehen. Denn ich bin ebenso ein großer Genießer und Naturfreund. Es sind nicht die überfüllten Strände vieler Tourismushochburgen, die mich anziehen, sondern vielmehr das Land und die Kultur, die ich mit allen Sinnen erleben und in möglichst authentischer Form kennenlernen möchte.

Erst abseits der verbreiteten Reiserouten ist es möglich, die Bräuche uns unbekannter Völker kennen zu lernen und Zeuge intensiver Naturphänomene zu werden.
Nach mehreren riskanten Abenteuern stand mir der Sinn eher nach einer gemütlichen Reise, möglichst bei schönem Wetter und traumhaften Bedingungen zum Entspannen und Baden. Wie sonst auch begann ich mit meinen Recherchen im Internet und stieß dabei auf die traumhafte Inselkette Abaco.

Abaco – die wichtigsten Facts

Abaco ist eine 195 Kilometer lange Inselkette im Norden der Bahamas. Die zahlreichen kleineren Inseln lösen bei ihren Betrachtern eine Faszination aus. Die zwei größten Inseln sind Little Abaco und Great Abaco. Charakteristisch sind außerdem die kilometerlangen Sandstrände, die zwischen dem türkisblauen Meer und den tropischen Palmen liegen. Überall findet man Strandabschnitte wie aus dem Bilderbuch. Fast schon kitschig, dachte ich, als ich zum ersten Mal einen Spaziergang am Strand neben dem rauschenden Ozean machte. Während meines Aufenthalts besuchte ich mehrere Inseln und bemerkte rasch, dass jede der Inseln und jeder ihrer Orte ganz eigen sind. Es ist sehr einfach auf Abaco von Insel zu Insel zu reisen, da es viele Wassertaxen gibt.

Des Weiteren ist die Inselkette nicht nur bei Urlaubern, die sich einfach nur am Strand entspannen möchten, beliebt und bekannt – auch Wassersportler kommen hier voll auf ihre Kosten. Unter anderem stehen dafür folgende Aktivitäten zur Auswahl:

  • Tauchen – die herrliche Unterwasserwelt kennenlernen
  • Schnorcheln
  • Bootstouren
  • Segeln
  • Surfen
  • Kite Surfen
  • Wasserski

Außer diesen zahlreichen Aktivitäten im kristallklaren Meer hat Abaco auch noch für andere Sportler viel zu bieten. In Treasure Cay gibt es beispielsweise einen gepflegten Golfplatz mit traumhafter Naturkulisse. Diesen Ort wollte ich besuchen – denn dort gibt es außerdem noch den Treasure Sands Club.

Treasure Sands Club – ganz besonderes kulinarisches Erlebnis

Es ist bekannt, dass ich gerne Sport treibe. Mich richtig auszupowern ist die beste Methode, um die Hektik des Alltags hinter mir zu lassen. Da viele meiner Abenteuer einiges an Kondition erfordern, ist Fitness für mich sehr wichtig. Gut trainieren kann ich jedoch nur, wenn ich mich ausgewogen ernähre. Diesem Motto wollte ich auch bei meinem Aufenthalt in Abaco treu bleiben. Bei einem meiner morgendlichen Läufe am wunderschönen Sandstrand unter Palmen traf ich auf einen anderen Urlauber, der mir den Treasure Sands Club empfahl. Ich wurde neugierig und machte mich daher auf den Weg nach Treasure Cay.

Im Club angekommen war ich sofort von der entspannten Atmosphäre und dem ansprechenden Design der Anlage begeistert. Im Herzen der Anlage befand sich ein Swimmingpool mit einladenden Liegen. Außergewöhnlich war nicht nur der reizvolle Garten, sondern auch die Küche. Ein freundlicher Mitarbeiter klärte mich darüber auf, dass die Zutaten für die Köstlichkeiten von der Bahama Woodstar Farm stammten.

Beim Genuss der knackigen Salate merkte man sofort, dass das Gemüse ganz frisch war. Ich war zu Mittag im Treasure Sands Club und konnte dort aus traumhaften Salatvariationen und Sandwiches wählen. Außerdem standen Steaks und Fisch zur Auswahl. Aufgrund der starken Hitze entschied ich mich für Tunfisch Ceviche mit frischem Fisch, Kapern, Avocado und viel Gemüse. Als Nachtisch gab es Kokosnusskuchen, gefüllt mit gegrillter Ananas.

Das nächste Abenteuer – mit Schweinen schwimmen

Nachdem ich mich im bezaubernden Treasure Sands Club gestärkt hatte, ging es weiter zum nächsten Abenteuer. Schon oft hatte ich von den schwimmenden Schweinen auf den Bahamas gehört und an diesem Tag wollte ich das mit eigenen Augen sehen und erleben. Die bekannteste Kolonie schwimmender Schweine ist auf Abaco in der Big Major Bay zu finden.

Sollte man die Staffeln von Germany ́s Next Topmodel aus den letzten Jahren aufmerksam verfolgt haben, werden einem diese Tiere ein Begriff sein. Im Jahr 2011 waren sie nämlich im Rahmen des Aufenthalts auf den Exumas zu sehen.

Schlussendlich entschied ich mich für eine kleinere Schweinekolonie bei No Name Cay, einer kleinen Insel östlich von Great Abaco. Nomen est omen dachte ich mir, als ich mit einem Fremdenführer den kleinen Ort Piggyville (also Schweinchendorf) ansteuerte.
Der Ausflug zur Schweinekolonie startete von Green Turtle Island aus. Tatsächlich schienen die niedlichen Tiere am Strand schon auf uns zu warten. Der Ortskundige, mit dem ich unterwegs war, erzählte mir, dass die Schweine von einem Farmer stammten, der seine Zucht aufgegeben hatte und die Tiere dann einfach ihrem Schicksal überließ.

Die zutraulichen Schweine folgen Urlaubern heute auf Schritt und Tritt, also auch ins Wasser. Ich bin zwar schon mit Haien und Delfinen geschwommen, aber ich muss sagen, dass ich mich inmitten einer Schweineherde deutlich am wohlsten fühlte. Ein Erlebnis, das ich Tier- und Naturliebhabern wärmstens empfehlen kann.