martin-schranz-bahamas-bild

Urlaubsparadies Abaco – kultig speisen und schwimmen mit Schweinen

Auf meinen Reisen um die Welt begebe ich mich am liebsten in exotische Gebiete und suche das ganz besondere Abenteuer. Dabei muss es nicht immer um Speed und den absoluten Adrenalinkick gehen. Vielmehr bin ich auch ein großer Genießer und ein Naturfreund. Die überfüllten Strände vieler Tourismushochburgen sind allerdings nichts für mich. In fernen Destinationen möchte ich das Land und die Kultur möglichst mit allen Sinnen erleben – und das in einer möglichst authentischen Form. Abseits des Mainstreams tauchst du ein in die Bräuche unbekannter Völker und entdeckst Naturphänomene, die ihresgleichen suchen. Nach mehreren wirklich riskanten Abenteuern stand mir der Sinn nach einem gemütlichen Aufenthalt, möglichst bei schönem Wetter und traumhaften Bedingungen fürs Relaxen und Baden. Wie immer betrieb ich im Internet Recherche und stolperte nahezu über die traumhafte Inselkette Abaco.

Abaco – die wichtigsten Facts

Abaco ist eine 195 Kilometer lange Inselkette im Norden der Bahamas mitten in den Tropen. Die Faszination machen viele einzelne kleinere Inseln aus, die größten davon sind Little und Great Abaco. Charakteristisch sind die kilometerlangen Sandstrände. Vor den breiten, hellen Uferabschnitten breitet sich das türkisblaue Meer aus, dahinter stehen Palmen. Fast schon kitschig, dachte ich als ich zum ersten Mal von meinem Hotel einen Spaziergang am rauschenden Ozean machte. Während meines Aufenthalts besuchte ich mehrere Inseln und rasch bemerkte ich, dass jeder Ort seinen eigenen Reiz hatte. Überall findet man ganz besondere Strandabschnitte wie aus dem Bilderbuch. Das Inselhopping ist auf Abaco ganz einfach. Du fährst einfach mit dem Wassertaxi von einem Eiland zum nächsten. Bekannt ist Abaco aber nicht nur bei Urlaubern, die sich einen perfekten Strandurlaub wünschen, auch Wassersportler kommen hier voll auf ihre Kosten, unter anderem stehen folgende Aktivitäten zur Auswahl:

  • Tauchen – die herrliche Unterwasserwelt kennenlernen
  • Schnorcheln
  • Bootstouren
  • Segeln
  • Surfen
  • Kite Surfen
  • Wasserski

Neben zahlreichen Aktivitäten im kristallklaren Meer hat Abaco aber auch für andere Sportler viel zu bieten. Zum Beispiel gibt es In Treasure Cay einen gepflegten Golfplatz in traumhafter Naturkulisse. Treasure Cay wollte ich jedoch auch aus einem anderen Grund besuchen, nämlich wegen dem dort ansässigen Treasure Sands Club.

Treasure Sands Club – ganz besonderes kulinarisches Erlebnis

Ich betreibe bekanntlich gerne Sport, wenn ich mich so richtig auspowere, kann ich am besten von der Hektik des Alltags abschalten. Viele meiner Abenteuer benötigen einiges an Kondition, daher ist Fitness für mich sehr wichtig. Gut trainieren kann ich jedoch nur, wenn ich mich ausgewogen ernähre. Diesem Motto wollte ich auch bei meinem Aufenthalt in Abaco treu bleiben. Bei einem meiner morgendlichen Läufe am faszinierenden Sandstrand unter Palmen traf ich auf einen anderen Urlauber, der mit den Treasure Sands Club empfahl. Neugierig geworden machte ich mich auf den Weg nach Treasure Cay. Im Club angekommen war ich sofort von der entspannten Atmosphäre und dem ansprechenden Design der Anlage begeistert. Im Herzen des Clubs liegt ein Swimmingpool mit einladenden Liegen. Außergewöhnlich war nicht nur der reizvolle Garten, sondern auch die Küche. Ein freundlicher Mitarbeiter klärte mich darüber auf, dass die Zutaten für die Köstlichkeiten von der Bahama Woodstar Farm stammen. Beim Genuss der knackigen Salate merkt man sofort, dass das Gemüse ganz frisch ist. Ich war zu Mittag im Treasure Sands Club und konnte aus traumhaften Salatvariationen und Sandwiches wählen. Auch Steaks und Fisch standen zur Auswahl, wegen der großen Hitze entschied ich mich für Tuna Ceviche mit frischem Fisch, Kapern, Avocado und viel Gemüse. Als Nachtisch gönnte ich mir noch einen Pinapple Coconut Cake, der mit gegrillter Ananas serviert wurde.

Das nächste Abenteuer – mit Schweinen schwimmen

Nachdem ich mich im bezaubernden Treasure Sands Club gestärkt hatte, ging es für mich weiter zum nächsten Abenteuer. Schon oft hatte ich von den schwimmenden Schweinen auf den Bahamas gehört und heute war es soweit, ich wollte mich mit eigenen Augen davon überzeugen, was es mit dem Mythos auf sich hat. Die bekannteste Kolonie schwimmender Schweine auf den Bahamas ist in der Big Major Bay zu finden. Wenn du die Staffeln von Germany´s Next Topmodel aus den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hast, werden dir diese Tiere ein Begriff sein. Im Jahr 2011 waren sie nämlich im Rahmen des Aufenthalts auf den Exumas zu sehen. Ich entschied mich jedoch für die kleinere Schweinekolonie bei No Name Cay, einer kleinen Insel östlich von Great Abaco. Nomen est omen dachte ich mir, als ich mit einem Guide den kleinen Ort Piggyville (also Schweinchendorf) ansteuerte. Den Ausflug zur Schweinekolonie startete ich von Green Turtle Island aus. Und siehe da, am Strand schienen die niedlichen Tiere schon richtig auf uns zu warten. Mein Guide erzählt mir, dass die Schweine von einem Farmer stammen, der seine Zucht aufgab und die Tiere einfach ihrem Schicksal überließ. Heute folgen die zutraulichen Tiere Urlaubern auf Schritt und Tritt – und eben auch in das Wasser. Ich bin schon mit Haien und Delfinen geschwommen – aber ich muss sagen mitten in einer Schweineherde fühlte ich mich deutlich am wohlsten. Ein Erlebnis, das ich Tier- und Naturliebhabern wärmstens empfehlen kann.